Mittwoch, 31. März 2004

Jaguar-Boss Purnell begeistert: "Klien ist reif wie ein 40-Jähriger"

  • Die Briten sagen Vorarlberger große Zukunft voraus!

Zwei Rennen ist die Formel-1-Saison erst alt. Doch schon nach den Rennen in Australien und Malaysia ist Jaguar-Teamchef Tony Purnell voll des Lobes für Rookie Christian Klien: Ich mag ihn sehr gern. Seine ganze Einstellung innerhalb unseres Teams ist perfekt. Er ist gerade mal 21 Jahre alt, im Gespräch sehr enthusiastisch und gescheit, er hat die Reife eines 40-Jährigen", erklärte Purnell gegenüber "Motorsport aktuell".

Und der Raubkatzen-Dompteur legt noch eins drauf: "Wir erkennen an ihm Zeichen, die uns glauben lassen, dass er groß rauskommen wird."

Der 46-jährige Nachfolger von Niki Lauda weiß, in welch schwieriger Situation sich Klien in seinem Debüt-Jahr befindet. "Bedenkt nur, welche Aufgabe er hat. Den meisten Rookies gibt man ein Jahr in der Formel 1, er kommt in ein Team, das gut arbeitet, aber noch keine Erfolge hat. Und da ist Mark Webber auf dem Höhepunkt seiner Form. Wäre ich an Christians Stelle, mir würde der Verstand schmelzen", meinte der Mann aus dem englischen Oxford.

Jaguar auf dem Weg nach oben
Mit dem zweiten Startplatz von Webber in Malaysia hat Jaguar klar gemacht, dass man mit dem R5 auf der Überholspur ist. Die Dinge, die Purnell nach Ende der Lauda-Ära verändert hat, beschreibt er so: "Die einzige wirkliche Änderung, die ich im Jaguar-Team machte, vollzog sich an der Spitze, und sie betraf nur drei oder vier Leute", berichtete Purnell, der den Jaguar-Weg als "geplant, ruhig und pragmatisch" bezeichnet. "Ich glaube nicht an die Oldtimer-Racing-Idee, alles blitzschnell zu erledigen."
(apa/red)

31.3.2004 11:41
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