El-Kaida: Verdächtiger aus Schweizer U-Haft entlassen
- Noch sieben Inhaftierte im Zusammenhang mit Riad-Anschlägen
Die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) hat einen am 8. Jänner verhafteten El-Kaida-Verdächtigen aus der Untersuchungshaft entlassen. BA-Sprecher Hansjürg Mark Wiedmer bestätigte dies; damit sitzen noch sieben von ursprünglich neun Inhaftierten ein.
Der Mann war unter dem Verdacht verhaftet worden, die Terrororganisation El Kaida logistisch bei den Anschlägen in der saudiarabischen Hauptstadt Riad im Mai 2003 unterstützt zu haben. Er gehörte zu den acht Männern, die am 8. Jänner in der Schweiz festgenommen worden waren. Eine erste Verhaftung war bereits im Dezember vorgenommen worden, die dann zu den anderen Festnahmen führte. Ein Verdächtiger wurde Anfang März freigelassen.
Bei den Anschlägen in Riad waren 35 Menschen getötet worden. Als Drahtzieher hinter den Anschlägen wird das Terrornetzwerk El Kaida vermutet. Im Februar hatte die Bundesanwaltschaft erklärt, die in der Schweiz verhafteten Personen seien nicht direkt in die Anschläge von Riad verwickelt. Es bestehe aber der Verdacht, dass sie El Kaida logistisch unterstützten. dpa hs xx mg
(apa, red)
