Drohung: Ariel Sharon schließt "gezielte Tötung" Arafats nicht aus
- Auch Hisbollah-Führer "sollte sich nicht sicher fühlen"
- USA fordern Israel zu Verzicht auf
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Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern erreicht eine neue Dimension. Jetzt droht Israels Ministerpräsident Ariel Sharon Palästinenserpräsident Arafat und Hisbollah-Führer Nasrallah mit gezielter Tötung. "Keiner von beiden sollte sich sicher fühlen", wird Sharon in der Zeitung "Haaretz" zitiert.
"Jeder, der Juden tötet oder Israelis verletzt oder Leute aussendet, um Juden zu töten, trägt eine Markierung, Punktum." Nasrallah führt die radikalislamische Hisbollah-Miliz in Israels nördlichem Nachbarland Libanon.
Die USA haben Israel nach eigenen Angaben "sehr deutlich" ersucht, von einer Tötung oder Ausweisung Arafats Abstand zu nehmen.
Indes ist bei einem Schusswechsel während eines israelischen Vorstoßes in den Gazastreifen in der Früh ein 19-jähriger Palästinenser getötet worden. Israelische Soldaten hätten den jungen Mann in Rafah erschossen, teilten palästinensische Krankenhausmitarbeiter mit. Die israelische Armee war in der Nacht mit einer Panzerkolonne in die Stadt im südlichen Gazastreifen eingerückt.
Nach Angaben palästinensischer Sicherheitskräfte kam es zu heftigen Schusswechseln mit Palästinensern. Ziel des Vorstoßes war der Stadtteil Salam an der Grenze zu Ägypten.
(apa)
