Transit-Gegner fordern: "Grundrecht auf Gesundheit"
- "Alpen und seine Bewohner werden sich Verkehr nicht anpassen"
- PLUS: Gurgiser in "profil" - Jetzt wird mit Gewalt gedroht!
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Das "Grundrecht auf Gesundheit" steht für die Transitgegner im Mittelpunkt der bevorstehenden Blockadeaktionen in der Karwoche. Dies sagte der Obmann des Transitforums Austria-Tirol, Fritz Gurgiser. Weiters deutete er in einem Interview mit der Zeitschrift "profil" Maßnahmen an, die jenseits der demokratischen Möglichkeiten stehen (siehe Kasten rechts!).
Der durch Jahrhunderte gewachsene Lebens- und Wirtschaftsraum Alpen werde sich nicht den Verkehrsströmen anpassen, meinte Gurgiser. Auch die betroffenen Menschen würden sich nicht der "täglichen Überdosis Gift" und der "täglichen Überdosis Lärm" fügen.
Der Transitforum-Chef wies in dem Zusammenhang auch auf die Touristiker hin. Für diese gelte ohnehin, "wer in der Transitfrage zu spät kommt, dem laufen die Gäste davon", machte Gurgiser in einer Aussendung deutlich.
Den gesetzlichen Verpflichtungen werde nicht entsprochen. Der EU-Grenzwert für die menschliche Gesundheit bei den Stickstoffdioxiden sei derzeit bereits um 31 Prozent überschritten worden.
Die Gesundheit der Menschen ist für Gurgiser inzwischen "tatsächlich gefährdet". Bei allen Bürgerversammlungen in Tirol, Salzburg, Kärnten und Niederösterreich gehe es darum, gegen diese "nachhaltigen und dauerhaften Verletzungen geltender Gesundheitsgrenzwerte aufzutreten". (apa/red)
