Vermisster Leichtflieger: Unversehrt in Italien aufgetaucht
- Maschine war einfach vom Radar verschwunden
- PLUS: Dichter Nebel dürfte Auslöser von Cessna-Absturz gewesen sein
Unversehrt ist ein Leichtflieger, der Samstagvormittag in der Oststeiermark plötzlich von den Radarschirmen verschwunden war, in Italien aufgetaucht. Wie die Gendarmerie mitteilte, hatte die Austro Control einen Auslandsschriftverkehr eingeleitet, um nach dem Flieger zu suchen. Aus Mailand kam dann Samstagabend die Nachricht, dass der Pilot mit seiner Maschine wohlbehalten gelandet war.
Gegen 11.00 Uhr war der blau/weiße Leichtflieger das letzte Mal im Bezirk Feldbach gesehen worden. Die Maschine war kurz zuvor am Flughafen Graz-Thalerhof gestartet und war eigentlich in Richtung Fürstenfeld unterwegs. Mit Suchmannschaften und einem Hubschrauber des Innenministeriums wurde den ganzen Nachmittag nach der vermissten Maschine gesucht - ohne Erfolg. Sogar die Bevölkerung war von der Gendarmerie aufgefordert mittels eventuellen Augenzeugenberichten weiterzuhelfen. Hinweise blieben jedoch aus.
Schließlich kam gegen 19.00 Uhr die für alle Beteiligten erlösende Nachricht, dass der italienische Pilot unversehrt in Italien gelandet war. Er konnte durch seinen Nachnamen, der der Austro Control bekannt war, ausgeforscht werden. Die Gendarmerie vermutet, dass der Leichtflieger von den Radarschirmen verschwand, weil der Pilot die vorgeschriebene Radarobergrenze nicht eingehalten hatte und so von der Flugüberwachung nicht mehr erfasst werden konnte.
(apa)
