Verhärtete Fronten im Transitstreit: Gurgiser droht "Gewalt mit Gewalt zu vergelten"
- "profil": Obmann des Transitforums kann sich vorstellen, Pfeiler von Autobahnbrücke zu entfernen
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In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" droht Fritz Gurgiser, Chef des Tiroler Transitforums, die Ausübung verschärfter "Notwehrrechte" gegen den Transitverkehr an. "Solange man sich im Rahmen der demokratischen Möglichkeiten bewegt, ist man immer in der Defensive", meint der Transitgegner. "Eine Alternative wäre, Gewalt mit Gewalt zu vergelten."
Gurgiser äußert im "profil"-Interview auch bereits konkrete Vorstellungen über die Form möglicher Gewaltmaßnahmen. Man bräuchte bei einer Autobahnbrücke "nur zum Beispiel einmal irgendeine eine Säule für längere Zeit abtragen", so der Vorsitzende des Transitforums. Wenn Politiker es duldeten, dass die Stickstoffdioxidwerte im Unterinntal um über 30 Prozent überschritten werden, und solcherart zuließen, "dass unsere Kinder schleichend vergiftet werden", sei es nach Gurgisers Ansicht "zulässig, offen über das Ausüben des Notwehrrechts zu reden".
Das Transitforum veranstaltet in der Karwoche vier Straßenblockaden in Tirol. Die Anzahl der Teilnehmer sei für den Erfolg der Blockadeaktionen allerdings nicht entscheidend: "Die Zahl ist nicht maßgebend, wir verlangen ja keinen Eintritt." Überdies sei es verfehlt zu glauben, "dass ein paar Teilnehmer mehr oder weniger bei den politisch Verantwortlichen etwas bewirken", so Gurgiser im "profil"-Interview.
Die ganze Story finden Sie im aktuellen "profil"!
