Gesundheits-Alarm in Oberösterreich: Drei Fälle von Legionärskrankheit aufgetaucht!
- Männer im Alter zwischen 42 und 64 Jahren infiziert
- Ansteckung möglicherweise in Whirpool
In Oberösterreich sind drei Fälle von "Legionärskrankheit" (Legionellose) aufgetreten. Das gab das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen am frühen Mittwochnachmittag bekannt. Bei der Legionärskrankheit handelt es sich um eine bakterielle Lungenentzündung, die auf übliche Antibiotikadosierungen meist nicht anspricht.
Bei den infizierten Personen handelt es sich um "drei Männer im Alter zwischen 42 und 64 Jahren", heißt es in der Aussendung. Laut Bundesministerium könnten sich die Betroffenen möglicherweise auf der "Welser Energiesparmesse" in einem Whirlpool angesteckt haben. Warmwasser aus kontaminierten Anlagen spiele als Infektionsquelle oft eine Rolle, so das Ministerium.
Auf Veranlassung der zuständigen Gesundheitsbehörden wurden Wasserproben aus den Whirpools der Ausstellung gezogen und auf "Legionellen-Bakterien" - die Auslöser der "Legionärskrankheit" - untersucht. Weitere Erkrankungen seien nicht zu befürchten, da die Zeitspanne zwischen Infektion und ersten Erkrankungszeichen maximal zehn Tage betrage und die Ausstellung am 7. März zu Ende war.
Die "Legionellen" seien von Mensch zu Mensch nicht übertragbar. Die "Legionärskrankheit" trete nur sehr selten, so das Bundesministerium. In Österreich wurden 2003 insgesamt 51 Erkrankungen dokumentiert.
(apa)
