Drama in Erlauf: Mann stach Nachbarn nieder und zündete Wohnhaus an
- Beide Männer schwer verletzt. Täter soll unter Depressionen gelitten haben
In einem Wohnhaus in Erlauf bei Pöchlarn (Bezirk Melk) ist es am Mittwoch laut ÖAMTC zu einer folgenschweren Auseinandersetzung gekommen: Ein 58-jähriger Mann dürfte im eigenen Haus seinen drei jahre jüngeren Nachbarn niedergestochen haben. Anschließend setzte er die Wohnung in Brand. Beide Personen wurden schwer verletzt. Das Haus ging in Flammen auf.
Der mutmaßliche Täter soll unter Depressionen gelitten haben. Beide Personen erlitten Verbrennungen, der 55-Jährige noch zusätzlich Stichverletzungen.
Nach Angaben des ÖAMTC handelte es sich bei dem 55-Jährigen um einen Gendarmen in Zivil, der zuvor vis-a-vis Radarkontrollen durchgeführt habe. Der Beamte dürfte mit dem 58-Jährigen bekannt gewesen sein und sei aus noch nicht geklärten Gründen in dessen Haus gegangen. Dort kam es zu einer Auseinandersetzung.
Der Gendarm dürfte mit einem Messer und einem Hammer angegriffen worden sein. Durch seine Abwehrversuche erlitt auch der Angreifer Verletzungen. Schließlich habe der 58-Jährige ein Feuer gelegt und sei in den Keller gegangen. Dort bargen ihn die alarmierten Rettungskräfte.
(apa)
