Neuer Rekord: 2003 wurden 45.000 eingebürgert!
- Täglich 122 neue Bürger - Gegenüber 2002 Zuwachs um 24,1%
- 30,6% der Neo-Österreicher kommen aus der Türkei
Die Zahl der Einbürgerungen ist auf einen absoluten Rekordwert gestiegen. 44.694 im Inland wohnhafte Personen haben im Jahr 2003 die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Gegenüber 2002 (36.011 Einbürgerungen) bedeutet dies nach Angaben der Statistik Austria einen Zuwachs um 24,1 Prozent.
Innerhalb weniger Jahre hat sich die Zahl der Eingebürgerten insgesamt fast verdoppelt. Im Jahr 2000 hatten nur 24.320 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Bezogen auf die zu Jahresbeginn 2003 in Österreich lebende ausländische Wohnbevölkerung (708.699) bedeutet dies eine Einbürgerungsquote von 6,3 Prozent.
15.835 Einbürgerungen (35,4 Prozent) erfolgten auf Grund eines mindestens zehnjährigen Wohnsitzes in Österreich. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs um 31,8 Prozent. Nach mindestens vier- bzw. sechsjährigem Wohnsitz erhielten aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen 1.645 Personen (minus 10,8 Prozent) die Staatsbürgerschaft. Auf Grund eines Anspruches wurden 5.488 Personen (plus 31,2 Prozent) eingebürgert, davon 2.850 Fälle auf Grund der Ehe mit einem Österreicher oder einer Österreicherin (plus 14,2 Prozent). Unter dem Titel "Erstreckung der Verleihung" wurden 21.708 Ehegatten und Kinder österreichische Staatsbürger (plus 21,0 Prozent).
13.680 oder 30,6 Prozent der Eingebürgerten mit Inlandswohnsitz wurden schon in Österreich geboren. 31.014 Neubürger des Jahres 2003 sind irgendwann in ihrem Leben nach Österreich eingewandert.
Unter den insgesamt 132 Herkunftsländern war laut Statistik Austria die Türkei mit 13.665 (30,6 Prozent) Eingebürgerten absoluter Spitzenreiter. (apa)
