Durex Local Report 2004: So liebt man in Österreich!
- Was törnt Österreich an, woran denken Frau und Herr Österreicher beim Sex, welcher Dialekt bringt ihr Blut in Wallungen?
- Brandheiße Sex-Umfrage: 1.566 Österreicher haben teilgenommen
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Lustmacher und Lustkiller
"Sex bomb, baby you can turn me on". Tom Jones brachte es bereits in den 60-iger Jahren auf den Punkt. Sex – ein Thema, das nie an Aktualität verliert. Wie sieht eigentlich das aktuelle Sexualleben der Österreicher aus? Denkt der eine oder andere während des Aktes an den nächsten Flirt im Büro? Gehen mehr als 90% fremd? Oder kann nur „ausgefallenes Spielzeug“ das Sexualleben verbessern? Antworten auf Fragen wie diese liefert der Durex Local Report 2004, eine Umfrage zum Thema Sexualität, an der heuer 1.566 Österreicher teilnahmen.
Welcher Dialekt törnt am meisten an?
„A bäriges Spotzl“ oder doch eher „a liabs Diandle“ oder vielleicht „a fesches Madl“ – welchem Dialekt ist man hierzulande am meisten verfallen? Laut Durex Local Report 2004 kommt bei den meisten Befragten das Blut beim Tirolerischen (23 %) so richtig ins Wallen, gefolgt vom Kärntner Dialekt mit 20 %. An dritter Stelle liegen die Wiener Landsleute mit ihrem sprachlichen Liebesgeflüster (15 %). Am schlechtesten schneiden der burgenländische und der niederösterreichische Dialekt ab.
Vorspiel oder Nachspiel? Oder doch lieber beides?
Auf die Frage „Welcher Teil des Liebesspiels gefällt Ihnen am besten?“ antworteten mehr als 28 % der Befragten, dass ihnen das Vorspiel am meisten am Herzen liege, gefolgt vom Orgasmus des Partners ex equo mit prickelnder Lust im Vorfeld. Für 38 % der Männer steht der Orgasmus der Partnerin an erster Stelle, knapp ein Drittel sieht das Vorspiel am wichtigsten an.
Frauen hingegen bewerten das Vorspiel und die prickelnde Lust im Vorfeld als bedeutendsten Teil des Liebesspiels, der Orgasmus des Partners nimmt mit Zärtlichkeiten nach dem Sex die letzter Stelle ein.
Sex mit ihm/mit ihr und dabei Gedanken an den Nachbarn/die Nachbarin?
Mehr als 80 % der Befragten lassen während dem Sex ihre Gedanken nur um den eigenen Partner kreisen. Bei rund 6 % der Frauen bestimmen erotische/pornografische Filme das Gedankengut und jede 20-ste Frau konzentriert sich darauf, bloß nichts falsch zu machen. Diesen Druck legen sich genau so viele Männer auf. 4 % denken schließlich an einen anderen Menschen mit dem sie gerne Sex hätten.
Fremdgehen – wie steht man in Österreich dazu?
Den Irrwegen der Liebe verfallen 42 % der Befragten, in Sachen Seitensprung halten sich Frauen (43 %) und Männer (40 %) quasi die Waage. Mit zunehmendem Alter ist auch ein Anstieg an der Seitensprungbereitschaft zu beobachten, ab dem 45. Lebensjahr spielen die Hormone besonders verrückt. 64 % der über 45-Jährigen hinterlassen Spuren in fremden Betten. Aber auch Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren sind einer sexuellen Erfahrung außerhalb der festen Beziehung nicht abgeneigt, 37 % wissen, wovon sie sprechen.
Verbesserung des Liebeslebens, aber wie?
Ein Faktum, bei dem sich Männer und Frauen in punkto Optimierung des Liebesleben einig zeigen, ist klar definiert: mehr Sex. 16 % der Männer und Frauen sehen in dieser „einfachen“ Variante des Rätsels Lösung. Knapp ein Viertel der Befragten würde sich mehr Experimentierfreude beim Sex wünschen, 22 % sehen eine große Bereicherung in spontanerem Sex. Vor allem bei „älteren Semestern“ (über 45-Jährigen) steht die Experimentierfreude an oberster Stelle (38 %).
Was ist noch bezeichnend für das Liebesleben der Österreicher?
Herr und Frau Österreicher geben sich im Durchschnitt 2-3 Liebesspielen pro Woche hin, die Altersgruppe der 21 bis 24-Jährigen erweist sich sexuell besonders aktiv. Sie nehmen sich rund 131 Mal pro Jahr Zeit für das Liebesspiel. Was zu denken gibt ist, dass jeder vierte Befragte im letzten Jahr ungeschützten Sex mit einem neuen Partner hatte, 27 % würden einem neuen Partner zu Liebe auf Schutz beim Sex verzichten. Ehrlichkeit und Untreue passen nicht gut zusammen. Da ist es nicht verwunderlich, dass nur 43 % einen Seitensprung beichten würden. Am ehrlichsten ist man hierzulande, wenn es um das Thema Geschlechtskrankheiten geht. Im akuten Fall würde über 80 % mit ihrem Partner darüber sprechen.
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