Erst später: Apple verschiebt iPod-mini-Lieferung
- Verkauf außerhalb der USA ab Juli geplant
- Grund: Stärker als erwartete Nachfrage in den USA
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Apples Mini-iPod im ersten Härte-Test
Apple hat die weltweite Auslieferung seines Musikplayers iPod mini verschoben. Grund ist die stärker als erwartete Nachfrage in den USA seit dem dortigen Produktlaunch im Februar. Das berichtet das Wall Street Journal. In Erwartung einer ähnlich hohen Nachfrage auf dem Weltmarkt verschob Apple den ursprünglich für April geplanten Verkaufsstart außerhalb der USA auf Juli 2004.
"Der iPod mini ist ein riesiger Erfolg bei den Kunden in den USA und wir sind sicher, dass er auch weltweit ein Erfolg werden wird, wenn wir bis Juli unsere Liefervorräte aufgestockt haben", sagte Tim Cook, als Vizepräsident bei Apple für die weltweiten Geschäfte verantwortlich. Apple hatte den iPod mini Anfang Januar auf der Macworld Expo präsentiert.
Anfangs hatten Experten den Verkaufserfolg des Minis aufgrund des hohen Preises von 249 Dollar bei nur vier GB Festplatte bezweifelt. Zum Vergleich: Der kleinste iPod mit einer Festplatte von zukünftig 15 GB kostet nur 50 Dollar mehr, ist aber nur unwesentlich größer. Der große Erfolg, der zu den aktuellen Lieferschwierigkeiten geführt hat, dürfte die Meisten überrascht haben. (pte/red)
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