Homepage für Rex & Co: Internet ist auf den Hund gekommen
- Ab Mai soll virtuelle Spielwiese für Katzen-Liebhaber folgen
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Das Internet ist auf den Hund gekommen: Im Jänner 2004 startete die US-Site Dogster.com mit einer Pfote voll Hunden aus San Francisco. Nach nur zehn Wochen tummeln sich auf der virtuellen Spielwiese inzwischen mehr als 15.000 Vierbeiner aus 38 Ländern. "Hundebesitzer sind einfach vernarrt in ihre Tiere und wollen sie vorzeigen", erklärt sich Dogster-Gründer Ted Rheingold den Boom seiner Webseite.
Spike aus Manhattan hat eine Schwäche für Pizza. Poodelee aus Berlin geht am liebsten in Einkaufspassagen spazieren. Sherman aus dem US-Bundesstaat Ohio kaut gern auf Geldscheinen herum. Die drei Vierbeiner gehören zu der sprunghaft wachsenden Zahl von Hunden, die mit ihren Vorlieben und Abneigungen, mit Fotos und Lebensgeschichte von Herrl und Frauerl auf einer speziellen Hunde-Webseite vorgestellt werden.
Der 33-jährige Dogster-Gründer Ted Rheingold, Webdesigner aus San Francisco, hat zwar mangels eines Gartens keinen eigenen, aber als "großer Hunde- und Computerfan" offenbar den richtigen Riecher. Die Zeitschrift "Wired", das Trendblatt der digitalen Generation, kürte Dogster in diesem Monat zur Hit-Webseite.
Ted Rheingold, der die Betriebskosten für Dogster durch Werbung wettmacht, muss gelegentlich zensierend eingreifen, um die Webseite "hundefreundlich" zu halten. So wurden Fotos von Leguanen, Zweibeinern und Nahaufnahmen von Hunde-Hinterteilen verbannt. Katzen-Liebhaber bittet Rheingold noch um etwas Geduld. Ab Mai will er mit Catster.com für tierische Gleichberechtigung sorgen. (APA/Red.)
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