"Verschlankung" des EStAG-Managements: Konkrete Pläne
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Die angekündigte "Verschlankung" des Managements der Energie Steiermark Holding AG (EStAG) und ihrer Tochtergesellschaften wird konkreter. Dies erklärte der EStAG-Interims-Vorstand Johannes Ditz. Ditz meinte zum Konflikt zwischen Ex-Vorstand Hirschmann und Eigentümervertreter Landesrat Paierl, dies seien politische Turbulenzen, und Politik sei nicht sein Spielfeld.
Der verlustbringende Energiepark Donawitz soll an die Voest Alpine übergeben werden, dies stehe unmittelbar vor dem Abschluss. Die Stromtochter Steweag-Steg (SSG) soll künftig drei statt vier, die Gas-Wärme zwei statt drei Vorständen haben. Die angekündigte Verschlankung der EStAG-Gremien sei zumindest bei der SSG akkordiert.
Angedacht ist auch die Lösung, dass die künftigen, durch Ausschreibung zu ermittelnden Vorstände der EStAG auch in die Führungsebene der SSG einziehen.
Der dritte SSG-Vorstand werde vom Verbund als Miteigentümer nominiert. Bei der Gas-Wärme GmbH sei man noch nicht so weit, allerdings ist auch hier eine Verkleinerung des Vorstandes von drei auf zwei Personen vorgesehen.
Der Energiepark Donawitz wird, wie von Ditz bereits vor rund zwei Wochen angekündigt, von der Voest Alpine zurückgekauft. Die EStAG steigt somit aus dem Joint venture ihrer Tochtergesellschaft SSG mit der VA aus. Dadurch wird der Verlust von rund 37 Mio. Euro auf rund 23 Mio. Euro reduziert. Die dafür gebildete Drohverlustrückstellung werde sowohl in der SSG- als auch in der EStAG-Bilanz 2003 untergebracht.
Auf den Konflikt zwischen Hirschmann und Paierl wollte Ditz nicht näher eingehen, nur so weit, dass "der von Hirschmann behauptete Vorwurf der Bilanzfälschung mit keinem Wort wahr ist". Es habe weder Druck von Eigentümerseite auf ihn gegeben, die drei Vorstände Hirschmann, Werner Heinzl und Hubert Jeneral zu entlassen; noch habe er etwas von den zuletzt vielzitierten "Netzwerken" bemerkt.
(APA)
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