Scheidender voestalpine-Chef Struzl: Geht er zu Magna?
- "Quellen" berichten schon von Gesprächen
- Struzl wehrte sich bei voest-Verkauf gegen Übernahme durch strategische Eigentümer

Der scheidende Generaldirektor der voestalpine, Franz Struzl (61), könnte in den Magna-Konzern von Frank Stronach wechseln. "Mehreren Quellen" zufolge habe es bereits Gespräche zwischen Struzl und Magna gegeben, heißt es. Magna-Sprecher Rudas wollte keinerlei Kommentar abgeben.
Struzl hatte nach einem Insidervergehen im Zuge von Aktientransaktionen seinen vorzeitigen Rückzug aus der voestalpine erklärt. Nächste Woche Mittwoch, den 31. März, gibt Struzl offiziell sein Amt an Nachfolger Wolfgang Eder (52) ab, der bereits seit Jahresbeginn 2004 die Geschäfte an der Konzernspitze führt. Das berichtet der "Kurier" in seiner Dienstagausgabe.
Als voestalpine-General hatte sich Struzl im vergangenen Jahr vehement gegen die Übernahme des Stahlkochers durch strategische Eigentümer gewehrt - ausgerechnet Magna war damals höchst interessiert gewesen. Unter dem Projektnamen "Minerva" sollen seinerzeit zwischen der ÖIAG und Magna bereits vertrauliche Gespräche über einen möglichen Verkauf der voestalpine stattgefunden haben. Die Pläne sind jedoch gescheitert.
(apa)
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