Mieten werden teurer: Preise steigen um 1 Prozent
- Jährliche Richtwert-Anpassung ab 1. April. Berechnungsbasis der Mieten für Altbauwohnungen
Die jährliche Anpassung der Miet-Richtwerte an die Inflationsrate, die traditionell am 1. April stattfindet, fällt diesmal moderater aus als im vergangenen Jahr: Die Richtwerte steigen dieses Jahr um gut ein Prozent, 2003 waren es etwa 1,9 Prozent.
Die bundesländerweise unterschiedlichen Richtwerte gelten als Berechnungsbasis der Mieten für österreichweit mehr als 200.000 Altbauwohnungen. Zu den Richtwerten müssen freilich noch je nach Lage oder Ausstattung der Wohnung Zu- bzw. Abschläge dazu- bzw. abgerechnet werden.
Bundesweit bewegen sich die Richtwerte zwischen (demnächst) 3,99 Euro pro Quadratmeter im Burgenland und 6,71 Euro in Vorarlberg. Erhöht wird heuer zwischen 5 Cent pro Quadratmeter (Wien, Niederösterreich, Burgenland und Oberösterreich) und acht Cent (Vorarlberg).
Der Richtwert gilt vorwiegend für Wohnungen in vor 1945 gebauten Häusern. In Wien gibt es die meisten Altbauten und daher auch die größte Zahl von Wohnungen, die zum Richtwertmietzins vermietet werden. Für eine Wiener 80-Quadratmeter-Wohnung bedeutet die Anhebung, dass die Miete pro Monat um vier Euro steigt. 1994, als die Richtwerte eingeführt wurden, wurden in Wien 50,40 Schilling (3,66 Euro) pro Quadratmeter festgelegt. Seit diesem Zeitpunkt haben sich damit die Richtwerte in der Bundeshauptstadt um etwa 19 Prozent erhöht.
(apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Facebook10:40
Überfall nach PostingAustralien: 17-Jährige zeigte sich mit viel Geld, daraufhin folgte bewaffnete Attacke
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.

