Söndergaard bei der Austria: Däne war erstmals beim Training dabei
- Neo-Trainer freut sich: "Ein Supererlebnis"
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Lars Söndergaard hat am Dienstagvormittag seine vorerst bis Saisonende gültige Tätigkeit als Trainer bei der Wiener Austria aufgenommen. Vor der ersten Trainingseinheit führte er mit dem verantwortlichen Sportdirektor Kronsteiner und den Co-Trainern, angeführt von Johann Dihanich, ein intensives Gespräch.
Auf dem Trainingsplatz wies Söndergaard dann seine nunmehrigen Schützlinge noch einmal darauf hin, worauf es im letzten Meisterschaftsviertel ankommt: "Spiele gewinnen und den Meistertitel verteidigen." Die Austria liegt nach 27 Runden punktgleich mit dem GAK an der Spitze. Spielerisch will er sich in der kurzen Zeit auf das Defensivverhalten, das Direktspiel und die Taktik konzentrieren.
"Supererlebnis"
Söndergaard bezeichnete es "als Supererlebnis, wieder auf dem Platz zu stehen, nachdem ich zuletzt nur Skifahren gewesen bin". Zum ersten Mal seit Ende Oktober, als er nach der 1:2-Heimniederlage gegen die Admira vom damaligen Schlusslicht SV Salzburg gefeuert worden war. In der Mozartstadt arbeitete Söndergaard ab 2000 zunächst als Co und ab 2001 als Cheftrainer.
Verlängerung bei Erfolg möglich
Für Kronsteiner ist eine Verlängerung des Vertrages durchaus im Bereich des Möglichen. "Sollte alles so laufen, wie wir uns beide es vorstellen, dann wird es geschehen", meinte der Sportdirektor. Die Verpflichtung seines einstigen Mitarbeiters in Salzburg sei ein "wesentlicher Schritt in die richtige Richtung."
Den Trainingseinheiten will Kronsteiner "so oft wie möglich beiwohnen". Unter welchem Titel sein Kollege auftreten wird, sei zweitrangig. Die Entscheidung über Aufstellung usw. verbleibt beim Sportdirektor. Das formuliert Söndergaard so: "Fußball ist Teamwork. Zusammenarbeiten, reden, ruhig besprechen. Sollten wir uns nicht einigen können, dann hat der Günter das letzte Wort."
Das betrifft natürlich auch schon das Sonntagspiel in Graz gegen den SK Sturm, der nach dem 1:5 von Wien auf Revanche scharf ist. In welcher Laune Söndergaard am folgenden Montag seinen 45. Geburtstag feiert, wird wohl auch von diesem Ergebnis abhängen.
(apa)
