Mittwoch, 24. März 2004

ÖFB-Cup-Halbfinale: Der GAK eliminiert Ried nach hartem Kampf mit 3:2!

  • Rote Teufel stehen zum sechsten Mal im Cupfinale
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Der erste Finalist im Kampf um den österreichischen Fußball-Stiegl-Cup 2004 heißt GAK. Die Grazer setzten sich am Dienstagabend im Heimspiel gegen den Tabellenfünften der Red Zac-Liga, SV Ried, nach Kampf mit 3:2 (0:1) durch. Damit hat der Bundesliga-Tabellenführer am 23. Mai die große Chance auf das Double.

Das Match bot nach der Pause und vor allem im Finish alles, was man von einem Cuptreffen der "guten Sorte" erwarten darf: Spannung und Kampf bis zur letzten Minute, (fünf) Tore, davon drei zwischen der 81. und 88. Minute, Elfer (auch einen verschossenen), Stangenschüsse, zwei gelb-rote Karten und weitere sieben gelbe und für die Grazer Fans auch den "richtigen" Sieger.

Die klar favorisierten Gastgeber, die u.a. auf ihren im Training verletzten Standardtormann Schranz (fällt für den Rest der Saison aus) verzichten mussten, hatten mit den Oberösterreichern weit mehr Mühe als ihnen lieb war, ehe das Cupfinale zum sechsten Mal in der Klubgeschichte (drei Siege) erreicht war. Zwar dominierten die Grazer in der Anfangsphase, gerieten aber dennoch in der 32. Minute in Rückstand, als Sidibe einen Corner von Drechsel von der rechten Seite einköpfelte. Bereits vorher war Kuljic (22./25.) zwei Mal aus guter Position gescheitert. Die Versuche des GAK (Dollinger, Goosens, Aufhauser) scheiterten am starken Oraze, Ramusch traf hingegen das Tor nicht (23.).

Der Ried-Keeper stand auch nach der Pause mehrmals im Brennpunkt des Geschehens (gegen Muratovic, Goosens, Bazina), musste sich aber dennoch drei Mal geschlagen geben. In der 56. Minute nach einem Freistoß von Dollinger bei einem Schuss von Pogatetz, der via rechte Stange und Oraze ins Tor ging - 1:1. In der 81. Minute bei einem Elfer von Dollinger (Foul von Schiemer an Hassler) und in der 88. Minute bei einem Kopfball von Sick nach Corner von Dollinger. Glück hatte er hingegen bei einem Penalty von Tokic (Oraze foulte Hassler), den dieser in der 50. Minute über das Gehäuse jagte und in der 83. Minute bei einem Stangenschuss von Goosens.

Die Rieder, ab der 64. Minute (gelb-rot für Lessnigg) mit zehn Mann auskommen mussten, schlugen in der 82. Minute zum 2:2 zurück, als Schiemer nach einem Eckball von Drechsel erfolgreich war, wobei der ansonsten gute Schranz-Ersatz Lienhart nicht sehr gut aussah. In der 94. Minute sah Schiemer auch gelb-rot, was übrigens auch für Pogatetz (Foul an Drechsel in der 72.) gerecht gewesen wäre. (APA/red)

24.3.2004 12:46