Marode Fußballklubs: Regierung Berlusconi will Kicker-Gehälter kürzen
- Gagen sollen nicht mehr als 60% des Umsatzes ausmachen
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Die Regierung Silvio Berlusconi will den Fußball in Italien retten. Daher sollen die Spielergehälter nicht mehr als 60 Prozent des Umsatzes ausmachen. Diese Idee soll die Bedingung zur Verabschiedung des Dekrets zur Rettung finanzschwacher Vereine sein. Außerdem sollen die Vereine laut italienischen Medien ihre Kader auf eine noch unbekannte Spieler-Anzahl beschränken.
Damit hofft der italienische Regierungschef und AC Milan-Präsident Silvio Berlusconi die Klubs zur Sanierung ihrer Bilanzen zu zwingen und zugleich den Widerstand einiger Koalitionspartner und der Oppositionsparteien zu seinem Dekret zu bewältigen.
Verbands-Präsident begrüßt Pläne
Der Präsident des italienischen Fußballverbands FIGC, Franco Carraro, begrüßte die Pläne der Regierung Berlusconi zur Verabschiedung eines neues Dekret, dank dem die Vereine ihre Schulden mit dem italienischen Fiskus ratenweise in den kommenden fünf Jahren abzahlen können. "Der Fußball kostet dem Staat nichts, beschert ihm aber direkt und indirekt große Einnahmen", meinte Carraro.
Derselben Meinung ist auch der Präsident des Olympiaverbands Coni, Gianni Petrucci. "Ich hoffe, dass die Regierung das Dekret verabschieden wird, weil die Fußballklubs eine große Bedeutung in der italienischen Gesellschaft haben. Der Fußball braucht Hilfe. Die Gesetze des Sports genügen nicht, um eine äußerst schwierige Situation zu sanieren", sagte Petrucci.
Er meinte jedoch, dass die Maßnahmen jene Klubs nicht benachteiligen sollten, die bisher ihre Bilanzen in Ordnung gehalten haben.
(apa/red)
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