EU-Sanktionen: Sampaio lobt im "profil" Fischer-Einsatz
- Portugals Präsident: Fischer leistete Beitrag zur Beendigung der harten Haltung gegenüber Österreich
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In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" nimmt Portugals Staatspräsident Jorge Sampaio zum Einsatz von Heinz Fischer für eine Aufhebung der EU-Sanktionen im Jahr 2000 Stellung. Heinz Fischer habe damals in Lissabon Lösungsmöglichkeiten "für die volle Normalisierung der Beziehungen unter den EU-Mitgliedern" vorgelegt. "Ich denke, dass dies der wirkliche Beginn eines Prozesses war, der die harte Haltung in der EU gegenüber Österreich beenden sollte".
Florian Krenkel, Wahlkampfleiter von Benita Ferrero-Waldner, sieht das freilich anders: "Während Ferrero-Waldner unermüdlich für Österreich gekämpft hat, hat Fischer in der Sozialistischen internationale für eine Verschärfung der Sanktionen geworben", so Krenkel.
Portugals Staatspräsident Sampaio bedauert heute die Verhängung der Sanktionen, die "ungerecht gegenüber dem österreichischen Volk waren".
Lob zollt er auch Außenministerin Benita Ferrero-Waldner für ihren Einsatz für Ost-Timor: "Sie hat eine aktive Rolle gespilet, indem sie Portugals Position unterstützte, dem Volk von Timor das Recht auf Selbstbestimmung zu geben", so Sampaio im "profil"-Interview.
Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von profil!
