Fehlende Massenvernichtungswaffen im Irak: Bush macht Scherze darüber
- Suche im Oval Office: "Sie müssen doch irgendwo sein"
- U-Ausschuss zu 9/11: Heftige Attacken gegen Bush
·Wegen 9-11
Ex-Berater Clarke attackiert Bush
·CIA-Tenet
9-11 gäbe es auch mit Tod Bin Ladens
·Bereits 1999
USA hätten Bin Laden töten können
·9.11-Ausschuss
USA: "Verhindern war möglich"
·Weißes Haus
Zorn über Vorwürfe von Ex-Berater
·Irak-Terror
Ministerin entgeht knapp Attentat
US-Präsident George W. Bush kann der vergeblichen Suche nach irakischen Massenvernichtungswaffen auch heitere Seiten abgewinnen. Bei einer Festveranstaltung machte Bush sich über die nicht gefundenen Waffen lustig, mit deren Existenz er allerdings vor einem Jahr wesentlich den Krieg begründete hatte.
Das Publikum: Über 1.500 Korrespondenten und anderen Vertreter der amerikanischen Radio- und Fernsehsender am Mittwochabend in Washington.
Während seiner launigen Rede ließ der Präsident Bilder des "Oval Office", seines Arbeitszimmers im Weißen Haus, auf eine Leinwand projizieren, wo man etwas verschwommen Bush und seine Mitarbeiter bei der Suche unter Tischen und hinter Papierkörben sehen konnte. "Diese Massenvernichtungswaffen müssen doch irgendwo sein", kommentierte Bush die Bilder fröhlich. Das Publikum reagierte zumindest teilweise mit Gelächter.
(apa, red)
