In Côte d'Ivoire: 30 Tote bei Unruhen
- Straßenschlachten zwischen Oppositions-Anhängern und Regierungs-Soldaten
Bei Unruhen in Cote d'Ivoire sind nach Oppositionsangaben mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Regierungssoldaten und Oppositionsanhänger, die trotz eines Demonstrationsverbots an einem Marsch in die Wirtschaftsmetropole Abidjan teilnahmen, lieferten sich demnach heftige Straßenschlachten.
Wegen der blutigen Auseinandersetzungen traten die Oppositionspartei Republikanische Sammlungsbewegung und eine Formation der früheren Rebellen dem Boykott aus der Regierung unter Präsident Gbagbo aus. Die Mitglieder der Neuen Streitkräfte würden sich nicht länger an der Regierungsarbeit beteiligen, sagte ein Sprecher.
Dies sei bei einem Treffen von Vertretern der Ex-Rebellenbewegung in Bouake beschlossen worden. Zuvor hatte bereits die Demokratische Partei von Ex-Präsident Henri Konan Bedie angekündigt, nicht mehr mit Gbagbos Regierung zusammenzuarbeiten.
(apa)
