Terror in Italien: Islamisten planten Anschläge in Mailand!
- Bomben sollten auf dem Bahnhof und bei einer Polizeistation explodieren
- Weitere Ziel: Der Senat in Rom, NATO-Stützpunkt im süden
·Hamas-Rache
Israels Premier Sharon soll sterben!
·Hamas-Spitze
Rantisi übernimmt Yassins Nachfolge
·Rantisi-Porträt
Neuer Hamas-Chef gilt als radikal
·15-Jähriger:
"Gehen Sie weg, ich habe eine Bombe"
·Reaktionen!
Israels Sharon: "Er war ein Erzmörder"
Italien im Visier der Terroristen! Islamische Fanatiker haben laut italienischen Medien bereits in den Jahren 1997 bis 2001 schwere Anschläge in Mailand geplant. Unter anderem wollte eine Gruppe mit Verbindungen zu El Kaida Bomben auf dem Mailänder Bahnhof und vor einer Polizeistation hochgehen lassen.
Das berichtete die "Corriere della Sera" und berief sich dabei auf Aussagen eines geständigen Tunesiers.
Auch ein NATO-Stützpunkt in Süditalien sowie der Senat in Rom seien als Anschlagziele ins Visier genommen worden, berichtet das Blatt. Der Tunesier habe auf Tonbänder eines früheren Vertrauten von Osama bin Laden, Abdullah Assam, verwiesen. Darin habe dieser angedroht, Italien solle "in einem Blutbad versinken".
Italien sei "ein Feind des Islam", hieß es auf den Bändern, die seinerzeit unter Fundamentalisten in Norditalien zirkuliert seien. Zudem habe es Kontakte zwischen inhaftierten islamischen Extremisten und Mitgliedern der kommunistischen Roten Brigaden in Gefängnissen gegeben, berichtete die Zeitung weiter.
Die italienische Justiz weist seit Jahren auf die Gefahr von Terrorakten in Italien hin. Vor einigen Wochen war von drohenden Giftgasanschlägen in der U-Bahn von Rom und Mailand die Rede. Vor allem in Mailand gebe es Zellen mit Kontakten zu El Kaida. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 wurden mehrere Nordafrikaner in Mailand festgenommen und zu mehreren Jahren Haft verurteilt.
(apa, red)
