Winter-Chaos nicht nur in Österreich: St. Gallen unter 50 cm Neuschnee begraben!
- Zehntausende Bayern ohne Strom! Halber Meter in Westösterreich: Lawinengefahr, Bahnverspätung, zahlreiche Unfälle
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Das Schnee-Chaos im Frühling findet kein Ende! In Europa kehrte der Winter zurück - Die Schweizer Stadt St. Gallen war unter einem halben Meter Neuschnee begraben!Zehntausende Bayern hatten keinen Strom. Auch in Österreich sorgte Neuschnee in weiten Teilen für Chaos.
In der Schweiz versank die Stadt St. Gallen unter einer über einen halben Meter dicken Schneedecke. Die anhaltenden, heftigen Schneefälle in Teilen des Kantons St. Gallen und im Appenzellerland sowie umgestürzte Bäume führten am Donnerstag zu Straßensperren. Dringend gewarnt wurde vor Spaziergängen im Wald; wegen der schweren Schneelast drohten Bäume umzustürzen.
Die unwetterartigen Schneefälle in Bayern haben zu großräumigen Stromausfällen, erheblichen Verspätungen bei der Bahn, sowie mehreren Straßensperrungen wegen Lawinengefahr und Schneebruchs geführt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenburg mitteilte wird es am Alpenrand, im Erzgebirge und im Bayerischen Wald bis Freitag weiter schneien, allerdings nicht mehr so stark. Auch in der Schweiz kam es zu einem heftigen Wintereinbruch: Die Stadt St. Gallen versank unter einem halben Meter Schnee.
Nach Angaben des Stromversorgers EON-Bayern wurden im Voralpenraum durch umstürzende Bäume rund 40 Überlandleitungen unterbrochen. Rund 10.000 Haushalte und Betriebe waren Donnerstag früh ohne Strom. Nach Angaben der Deutschen Bahn kommt es auf der gesamten Strecke von München nach Salzburg zu erheblichen Verspätungen. Mehrere Streckenabschnitte mussten wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Zwischen Freilassing und Rosenheim verkehrten Busse. Dem Münchner Innenministerium zufolge wurden zwei Bundesstraßen bei Bad Tölz und am Ettaler Berg wegen der Sprengung von Lawinen gesperrt. Wegen umgestürzter Bäume und Schneebruchs seien zudem zwei Kreisstraßen vorübergehend gesperrt worden.
(red, apa)
