Sonntag, 28. März 2004

Strache im "profil": Haider-Rückkehr vorstellbar

  • "Bundesligaspieler nicht nur in Landesliga einsetzen"
  • Strutz und Pfeifenberger zu Höherem berufen

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" meint Heinz-Christian Strache, Wiens neuer FPÖ-Chef, zur Frage einer allfälligen FP-Regierungsumbildung: "Es gibt sicher einige, die zu Höherem berufen wären. Aus der so erfolgreichen Kärntner Landesgruppe fallen mir Martin Strutz oder Karl Pfeifenberger ein, in Wien denke ich etwa an Eduard Schock." Ob Jörg Haider wieder FPÖ-Chef werden soll? "Er muss selbst entscheiden, ob er das will." Man sollte "Bundesligaspieler" aber nicht nur in der Landesliga einsetzen.

Über sich selbst meint der neue Wiener Parteiobmann: "Ich bin Mitte-rechts, ein National-Liberaler. Ich bin hart in der Sache, aber herzlich zu den Menschen."

Kritik übt Strache am 60-Prozent-Rabatt für Steuersünder: Das sei ein Betrug am anständigen Steuerzahler. "Ich frage mich, ob das nicht möglicherweise eine Lex Grasser ist", so Strache. "Damit er vielleicht seine Homepage-Förderungen anonym versteuern kann?"

Zudem sollte laut Strache der "EU-Erweiterungswahn" beendet werden. Ein Mitgliedschaft der Türkei lehne er ab. "Wenn schon Erweiterung, dann Richtung Russland." Aber auch das frühestens in 20 bis 25 Jahren. Strache: "Meine Vision für Europa ist: Wer zahlt, schafft an. Ein Kerneuropa muss aus Nettozahlern bestehen."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von "profil"!

28.3.2004 11:39