Gusenbauer in FORMAT: "Wenn wer Parteichef werden will, dann bitte"
- Broukal kritisiert Gusenbauers Kommunikationsstrategie - Ambrozy steht zum SP-Chef
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Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, mehren sich in der SPÖ die Stimmen, die über eine Ablöse von Parteivorsitzenden Alfred Gusenbauer nachdenken. Der Anlass: Gusenbauers Rolle bei der Bildung der FPÖ-SPÖ-Koalition in Kärnten.
Gusenbauer selbst kommentiert gegenüber FORMAT diese Spekulationen mit den Worten: "Wenn jemand Parteivorsitzender werden will, dann bitte. Es gibt im Herbst einen Parteitag, da kann sich jeder zur Wahl stellen und sagen, wie wir erfolgreicher wären, als in den vergangenen Monaten."
Heftige Kritik an Gusenbauer und der SPÖ-Parteizentrale übt derweilen der SPÖ-Wissenschaftssprecher und Ex-ZiB-Moderator Josef Broukal: "Selten war mir klarer als in dieser Woche, dass es in der SPÖ einen Kommunikationsprofi braucht. Gusenbauers Auftritt war von Anfang an vergurkt, die Symbolik ist verheerend. Die ganze Situation ist fast schon skurril."
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