Blau-Rot in Kärnten: Fischer erwartet noch Klarstellung
- SPÖ habe in dieser Frage noch keine restlos klare Haltung gefunden
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Nach Ansicht des SPÖ-Präsidentschaftskandidaten Heinz Fischer hat seine Partei in der Frage Blau-Rot noch keine restlos klare Haltung gefunden: "Die SPÖ wird an einer weiteren Klärung und Klarstellung arbeiten müssen", meinte der Zweite Nationalratspräsident bei einer Pressekonferenz Donnerstag Vormittag. Die Gefahr einer Spaltung in der Partei sieht Fischer im Gegensatz zu Alt-Kanzler Franz Vranitzky nicht. Er glaube auch nicht, dass sein "Freund" Vranitzky das im vollen Sinne des Wortes gemeint habe.
Dass die Koalition von SPÖ und Freiheitlichen seiner Kandidatur schaden könnte, denkt Fischer nicht: "Ich habe überhaupt keine Furcht". Warum ein Kritiker der Kärntner Koalition trotzdem ihn wählen soll: "Weil der Heinz Fischer der beste Kandidat ist". Er selbst habe jedenfalls in den zwölf Jahren als Nationalratspräsident niemanden ausgegrenzt und werde das auch in Zukunft nicht tun.
(apa/red)
