Dienstag, 23. März 2004

Brenner-Transit: Verkehrsbelastung ist gestiegen

Eine Zunahme des Lkw-Verkehrs zwischen Kufstein und dem Brenner sowie einen Rückgang im Tiroler Ost-West-Verkehr hat es in den vergangenen Monaten Jänner und Februar gegeben. Insgesamt entwickelte sich der Lkw-Verkehr nach den Zahlen der Tiroler Landesregierung auf den verschiedenen Strecken sehr unterschiedlich.

Auf der Brenner Autobahn A 13 stieg das Lkw-Aufkommen deutlich an: Im Jänner und Februar wurde eine Zunahme um 5,9 Prozent verzeichnet. Im Februar betrug die Steigerung bei den Sattel- und Lastzügen 8,4 Prozent. Dies entspricht einer Zunahme an den Werktagen um elf Prozent.

Auf der Inntal Autobahn A 12 zwischen Kufstein und Innsbruck waren leichte Rückgänge bzw. eine Stagnation zu beobachten. In Hall ging der gesamte Lkw-Verkehr in den ersten beiden Monaten um 3,2 Prozent zurück. Bei den Sattel- und Lastzügen war ein geringerer Rückgang von einem Prozent zu verzeichnen. Im Februar nahm der Lkw-Verkehr hingegen um 1,5 Prozent zu.

Im Oberland ging der Lkw-Verkehr auf der Inntal Autobahn signifikant zurück: In Kematen nahm sowohl der gesamte Lkw-Verkehr um 15 Prozent ab als auch der Verkehr mit Sattel- und Lastzügen. In Imst wurde ein Rückgang von neun Prozent verzeichnet. Auf der Arlberg Schneestraße S 16 fuhren um 15 Prozent weniger Lkw.

Landesrat Gschwentner führte die starke Zunahme des Transits auf dem Brennerkorridor, die Rückgänge im Ost-West-Verkehr und die Verlagerungen auf die parallel zur Inntal Autobahn verlaufende Tiroler Straße auf die Einführung des Roadpricing zurück. Im innerösterreichischen Ost-West-Verkehr würden sich das Ende des Ökopunktesystems und das Roadpricing praktisch nicht auswirken.
(apa)

23.3.2004 18:21