Dienstag, 23. März 2004

Um 18.000 Euro betrogen: Burgenländer legte Geld in bar aus!

  • Hausverkäufer wollte Liegenschaft noch einige Zeit selbst bewohnen und leistete Mietvorauszahlung

Bei einem geplanten Hausverkauf wurde ein Burgenländer um 18.000 Euro betrogen. Da er die Liegenschaft noch 14 Monate selbst bewohnen wollte, kassierte der angebliche Kaufinteressent eine kräftige Mietvorauszahlung - in bar - und verschwand. Der mutmaßliche Betrüger wird nun mit Hilfe der Interpol gesucht.

Der 46-jährige Burgenländer hatte sein Haus im Internet zum Verkauf angeboten. Im Dezember 2003 meldete sich ein Interessent, ein Mann mit Schweizer Dialekt. Es wurde ein Treffen in Amsterdam vereinbart, der Verkauf des Hauses war bald eine ausgemachte Sache.

Der Hausbesitzer wollte nicht sofort ausziehen, sondern noch mehr als ein Jahr in dem Gebäude bleiben. In einigen Telefonaten wurde eine Mietvorauszahlung von 18.000 Euro vereinbart.

Die Miete wurde noch vor der Vertragsunterzeichnung in bar übergeben. Zum Notar-Termin in Wien erschien der potenzielle Käufer allerdings nicht mehr. Von diesen Zeitpunkt an war er auch telefonisch nicht mehr erreichbar. Er hatte sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht.
(apa, red)

23.3.2004 15:04