Austro-"Öffis" unattraktiv: 60% fahren mit dem Auto zur Arbeit
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Immer mehr Österreicher fahren mit dem eigenen Auto zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel haben dagegen an Attraktivität verloren. Das geht aus den Ergebnissen der Volkszählung 2001 hervor, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte. Rund 60 Prozent aller Beschäftigten nutzen das eigene Kfz, nur rund 18 Prozent sind öffentlich unterwegs, wenn sie in die Arbeit fahren.
Der Zuwachs bei der Benützung von eigenen Fahrzeugen für den täglichen Arbeitsweg betrug in den vergangenen zehn Jahren 27 Prozent, während die öffentlichen Verkehrsmittel im gleichen Zeitraum 4,5 Prozent einbüßten. Am stärksten waren die Rückgänge beim Busverkehr, wo die Zahl der Passagiere am Weg zur Arbeit um 22 Prozent abgenommen hat. Straßenbahn und U-Bahn konnten hingegen mit einem Zuwachs von 16 Prozent deutlich Kunden gewinnen.
Rund fünf Prozent der Erwerbstätigen brauchen täglich mehr als eine Stunde für den Weg in die Arbeit. Fast ein Drittel benötigt zwischen einer viertel und einer halben Stunde. Der Zeitaufwand der Berufspendler habe im Vergleich zur letzten Volkszählung im Jahr 1991 deutlich zugenommen, so die Statistik Austria. Brauchten 1991 noch 166.800 Österreicher länger als eine Stunde zur Berufsstätte, waren es bei der vergangenen Volkszählung bereits rund 174.000. (APA)
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