Stadion-Skandal: Deutsche Justiz ermittelt gegen Alpine
- Baufirma Alpine zahlte 1,4 Mio. Euro "für einen tollen Tipp"
- Bayern München vs. 1860 München: Uli Hoeneß will Baufirma klagen
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Firma zahlte 1,6 Mio für einen 'Tipp'!
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FORMAT über die Wildmoser-Affäre
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Bayern München will Firma klagen
Im Schmiergeldskandal um den Bau des neuen Münchner Fußballstadions ermittelt die Staatsanwaltschaft nach "Focus"-Informationen jetzt gegen zwei Verantwortliche des Salzburger Baukonzerns Alpine. Es bestehe der "Verdacht der Untreue und Bestechlichkeit", zitiert das Nachrichtenmagazin den Leiter der Münchner Staatsanwaltschaft, Christian Schmidt-Sommerfeld. Nach dem Bericht wird sowohl gegen Alpine-Chef Dietmar Aluta-Oltyan als auch gegen den Geschäftsführer des Unternehmens, Willi Böck, ermittelt.
Am Donnerstag hatte Alpine-Chef Aluta-Oltyan den Vorwurf der Bestechung noch vehement zurückgewiesen. Er hatte nur von einem so genannten "Arrangement Fee" in Höhe von 1,4 Millionen Euro gesprochen. Diesen Betrag habe Alpine einem Freund von Karl-Heinz Wildmoser junior "für einen tollen Tipp" gezahlt. Nach Ansicht des Alpine-Chefs war das "weder unredlich noch unüblich". Die Staatsanwaltschaft war dagegen von rund 2,8 Millionen Euro Schmiergeld ausgegangen.
Wildmoser Junior und sein Schulfreund sitzen wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit weiter in Haft. Der inzwischen als Präsident des Bundesliga-Vereins TSV 1860 München zurückgetretene Karl-Heinz Wildmoser senior (64) wurde dagegen inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen. (APA/Red.)
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