Bank Burgenland-Anteile: Land will Bank zu 100 Prozent verkaufen
- Minderheitsbeteiligung des Burgenlandes steht nicht zur Diskussion
- Bank Burgenland: Vor Landes-Klage gegen Ex-Vorstand und -AR
Eine Minderheitsbeteiligung des Landes nach einer Privatisierung der Bank Burgenland, wie man sich dies etwa bei der Hypo Niederösterreich wünscht, ist für Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (ÖVP) kein Thema: "Das ist nicht Regierungslinie, eine Minderheitsbeteiligung an der Bank Burgenland steht nicht zur Diskussion.
Hypo Niederösterreich-Chef Werner Schmitzer hatte erklärt, er lege Wert darauf, dass das Land Burgenland mit etwas mehr als einer Sperrminorität - also etwa 26 Prozent - bis auf weiteres in der Bank Burgenland drin bleibe. Das sei jedoch auszuschließen, so Steindl.
Die burgenländische Landesregierung habe einstimmig festgelegt, die Bank Burgenland zur Gänze zu privatisieren.
So sei der Verkauf auch ausgeschrieben und diese Vorgangsweise werde auch weiterhin bindend für die Landesregierung sein, erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Er sehe jedenfalls weit und breit keinen Grund, warum das Land Burgenland von dieser Linie abweichen sollte.
(apa, red)
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