Skandal ums Münchner Stadion: Uli Hoeneß will Baufirma Alpine klagen
- Bayern-München-Manager prüft auch Zivilklage gegen Wildmoser junior
- Licht in Schmiergeld-Skandal: Alpine gab Zahlungen zu
·Alpine-Skandal
Firma gab indirekt Zahlungen zu
·1860 München
Ära Wildmoser endete mit Radau
In der Schmiergeld-Affäre um das neue Münchner Fußball-Stadion hat Uli Hoeneß juristische Schritte gegen die Salzburger Baufirma Alpine angekündigt. "Wir werden gegen Alpine klagen", sagte der Manager des FC Bayern München.
Die Bayern-Anwälte prüfen zudem den Angaben zu Folge die Möglichkeiten einer Zivilklage der Stadion GmbH gegen Karl-Heinz Wildmoser junior.
Alpine hatte Zahlungen an den Hauptbeschuldigten bestätigt, diese jedoch als rechtlich nicht bedenklich bezeichnet.
Nach dem Schmiergeldskandal beim Bau des neuen Münchner Fußballstadions überprüft auch der Freistaat Bayern frühere Auftragsvergaben an den österreichischen Baukonzern Alpine. "Es werden stichpunktartig einige Kontrollen durchgeführt".
(apa, red)
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