Blamage in Kärnten: Austria geht mit 0:2 unter!
- Austria bleibt weiter Tabellenführer - punktgleich mit GAK
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·Nach 2:1-Sieg
GAK schloss zur Wiener Austria auf
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Rapid schlägt Salz- burg verdient 2:0
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Pasching verliert nach 0:0 an Boden
·Kärntner Chaos
Constantini nicht mehr Sportdirektor!
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Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
Die 26. Runde der Fußball-T-Mobile-Bundesliga ging am Sonntag mit einer Riesen-Überraschung zu Ende. Schlusslicht FC Kärnten feierte gegen Spitzenreiter Austria durch Treffer von Peter Kabat (3. Minute/sein Freistoß wurde von Ivica Vastic entscheidend abgefälscht) und Marijo Maric (70.) vor 5.000 Zuschauern im Wörthersee-Stadion einen völlig verdienten 2:0 (1:0)-Heimsieg.
Damit liegt der Meister nun mit 49 Zählern nur mehr auf Grund des besseren Torverhältnisses vor dem punktegleichen GAK, am anderen Ende der Tabelle sind die Kärntner mit 21 Punkten aber einem Spiel weniger noch drei Zähler hinter dem Vorletzten Salzburg zu finden.
Im Vorfeld der Begegnung hatte in Klagenfurt der "Machtkampf" zwischen Sportdirektor Didi Constantini und Trainer Peter Pacult für Aufregung gesorgt. Letztlich trat Constantini den Rückzug an, der Tiroler wird in Zukunft nur noch als persönlicher Berater von Vereinsgeschäftsführer Josef Steindorfer tätig sein. Coach Pacult als neuer sportlicher Alleinverantwortlicher durfte sich aber auch auf dem Spielfeld über ein Erfolgserlebnis freuen. Der Liga-Letzte ließ den Ersten ganz schlecht aussehen und kam wie schon zum Saisonstart (2:1) zu drei Punkten gegen den Titelverteidiger.
Die Gastgeber befolgten die Forderungen der Fans (Transparent: "Kämpft mit Herz für Kärntens Ehre") und präsentierten sich als wesentlich zweikampf- und laufstärker als die äußerst zurückhaltend agierenden Violetten. Die Hausherren wurden zudem durch den idealen Spielverlauf mit der frühen Führung begünstigt: Ein Freistoß von Peter Kabat, der beim 3:2-Heimsieg gegen Bregenz (dem zuvor einzigen Frühjahrserfolg) alle drei Treffer erzielt hatte, wurde von Ivica Vastic abgefälscht und schlug im langen Eck ein.
Danach kamen die Gäste nur bei Standard-Situationen gefährlich vor das Tor der Kärntner, aber Verlaat "rasierte" eine Wagner-Eckball (9.) und zwei Vastic-Freistöße (12. und 19.) verfehlten ihr Ziel. Die engagiertere Heim-Elf hatte durch Brzeczek (22.) sowie weitere Kabat-Freistöße (28., 31. und 35.) ihre Möglichkeiten, zudem blieb bei einer Strafraum-Attacke von Blanchard an Brzeczek (25.) der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Lehner aus.
Austria-Coach Joachim Löw brachte zur Pause mit Janocko und Dundee für Flögel sowie Helstad frische Kräfte, aber Chancen für den Favoriten blieben Mangelware. Ein Vastic-Freistoß ging drüber (50.), dann rettete Hieblinger vor Rushfeldt (65.) und Afolabi verfehlte in Einschuss-Position den Ball (68.). Besser machten es die Kärntner: Kabat war zunächst noch an Didulica gescheitert (56.), aber Sturm-Partner Maric sorgte nach Hota-Vorlage mit einem Schuss ins kurze Eck bei dem der Austria-Keeper nicht gut aussah für die Entscheidung (70.). Für die enttäuschenden Wiener stand hingegen nur noch ein Wagner-Schuss der knapp sein Ziel verfehlte (75.) zu Buche. (apa/red)
