"Scheiß ORF"-Transparent: Rapid und ORF haben Lösung gefunden
- ORF wird Rapid-Heimspiele in gewohntem Umfang übertragen
- Fans muss begrenzte öffentliche Kritik zugestanden werden

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Rapid-Präsident Edlinger und ORF-Sportchef Oberhauser haben sich zur Erörterung der Ereignisse rund um die TV- Übertragung des Spiels Admira gegen Rapid, bei dem ein Spruchband die Gemüter erhitzt hatte, getroffen und eine einvernehmliche Lösung gefunden. Beide bedauern die Vorkommnisse und halten fest, dass sie sich verpflichtet fühlen, dem Ansehen des Fußballs gerecht zu werden.
Sowohl der SK Rapid als auch der ORF appellieren an die Fußball-Bundesliga, ihrer Verpflichtung zur Begutachtung und Genehmigung von Transparenten, die in den Stadien platziert werden, wahrzunehmen, um Vorkommnisse wie zuletzt in der Südstadt auszuschließen. Der ORF und der SK Rapid stimmen zwar überein, dass den Fans öffentliche Kritik zugestanden werden muss, beide sehen aber die Grenzen dort gegeben, wo Beleidigungen und Beschimpfungen zum Inhalt der Proteste werden.
Der SK Rapid wird deshalb in Zukunft alles unternehmen, dass bei TV-Live-Spielen im Hanappi-Stadion keine Transparente mit beleidigendem Inhalt angebracht werden. Gleichzeitig hält der ORF fest, dass er weiterhin in gewohntem Umfang Rapid-Heimspiele übertragen wird. Die bereits erfolgte Absage der Live-Übertragung des Spiels Rapid gegen GAK am 4. April kann aber aus organisatorischen Gründen nicht mehr rückgängig gemacht werden.
(apa)
