Ecclestone zu frühen Montoya-Wechsel: "Er hat einen Fehler gemacht"
- Banken wollen mehr Einfluss in der Formel-1-Holding SLEC
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Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat den ungewöhnlich frühzeitigen Wechsel des Kolumbianers Juan Pablo Montoya von Williams-BMW zu McLaren-Mercedes als falsch beurteilt. "Montoya hat einen Fehler gemacht, sofort zu unterschreiben", sagte Ecclestone in einem Interview mit einer Motor-Zeitschrift. Für Ecclestone hätte es keinen Grund zur Eile gegeben. "Wen hätte denn McLaren nehmen sollen, wenn nicht ihn? Das Cockpit wäre ihm nicht davon gelaufen", meinte er.
Der Formel-1-Boss hat unterdessen schon wieder Probleme mit den Banken, die 75 Prozent an der Formel-1-Holding SLEC halten. Sie wollen mehr Einfluss und haben Ecclestone deshalb vor einem Londoner Gericht geklagt. Obwohl Ecclestone nur Vierteleigentümer der SLEC ist, dominieren nach Meinung der Banken der Brite und seine Vertrauensleute nach wie vor den SLEC-Verwaltungsrat.
(apa/red)
