Donnerstag, 18. März 2004

Klien über Sepang-GP: "Härteste 90 Minuten meines Lebens"

  • Der F1-Rookie kam erneut ins Ziel und ist mit Rang 10 zufrieden
  • PLUS: Die BILDER vom Rennen in Malaysia!

Mit dem in Australien erlangten Selbstvertrauen und einer Dreistopp-Strategie ging Christian Klien am Sonntag in den Grand Prix von Sepang und kam auch in seinem zweiten Rennen in der Königsklasse ins Ziel. Nach Rang elf in Melbourne erreichte der Vorarlberger im Jaguar-Cosworth mit Platz zehn sein selbst gestecktes Ziel.

Bei härtesten Bedingungen absolvierte der F1-Neuling erneut ein fehlerfreies Rennen und hat wertvolle Erfahrungen für die weitere Karriere gesammelt. "Ich bin froh, dass ich dieses Rennen beenden konnte. Das waren die härtesten 90 Minuten meines Lebens", sagte der Red-Bull-Junior, der zuvor in Malaysia ein achttägiges Fitnessprogramm abgespult hatte.

Beim Start "leider viel verloren"
Den Start verpatzte der 21-Jährige wie auch Team-Kollege Mark Webber und kam nur als Vorletzter aus der ersten Kurve. "Da habe ich leider viel verloren. Aber ich bin danach rasch in den Rhythmus gekommen und auch die Zeiten waren in Ordnung", sagte Klien.

Der F1-Rookie behielt in der Hitze kühlen Kopf und kämpfte lange in einem Fünfer-Pulk u.a. mit den zwei Toyotas von Cristiano da Matta (9.) und Olivier Panis, der nach einer Stop-and-go-Strafe zurückfiel (12.), sowie Giancarlo Fisichella (Sauber/11.). "Das war sehr gut, da lernst du auch sehr viel", sagte der Hohenemser, den nur ein klemmender Tankdeckel beim letzten Boxenstopp Nerven gekostet hatte. "Gott sei Dank hat es noch für Platz zehn gereicht. Jetzt bin ich einfach nur froh, dass dieses Rennen vorbei ist."

(APA/Red.)

18.3.2004 13:32
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