Sensation im DFB-Pokal: Aachen steht im Finale
- Aachen bezwang Mönchengladbach - Werder ist zweiter Finalist
- Finale am 29. Mai im Berliner Olympiastadion
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Der SV Werder Bremen spielt am 29. Mai im Berliner Olympiastadion gegen Alemannia Aachen um die deutsche Fußball-Pokaltrophäe. Nach dem erst in der Verlängerung mühsam errungenen 3:2-Heimsieg des Bundesliga-Spitzenreiters gegen den Tabellenfünfzehnten der zweiten Liga, VfB Lübeck, am Dienstag behielt am Mittwochabend der klassenniedere Klub mit dem 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach die Oberhand und zieht zum dritten Mal nach 1953 (1:2 gegen RW Essen) und 1965 (0:2 gegen Dortmund) ins Cupfinale ein. Auf dem Weg dorthin hatten die Aachener u.a. im Viertelfinale Pokalverteidiger Bayern München (2:1) eliminiert.
Das einzige Tor im mit 20.400 Zuschauern ausverkauften Tivoli-Stadion schoss Ivica Grlic mit einem sehenswerten Freistoß in der 42. Minute, Claus Reitmaier hatte an seinem 40. Geburtstag keine Chance. Es war die einzig nennenswerte Chance der Gastgeber vor der Pause gegen den dominierenden dreifachen Pokalsieger, der in der 20. Minute bei einem Stangenschuss von Sverkos Pech hatte. Nach der Pause gaben zwar auch die enttäuschenden Borussen meist den Ton an, die Alemannia war aber mehrmals - vor allem in den Schlussminuten - im Konter recht gefährlich.
Werder im Finale
Der SV Werder Bremen steht im DFB-Pokalfinale. Der deutsche Bundesligaspitzenreiter siegte am Dienstagabend im Weserstadion nach einem echten Pokalkrimi gegen den Zweitligisten VfB Lübeck glücklich mit 3:2 nach Verlängerung. Werder kämpft nun am 29. Mai in Berlin gegen Alemannia Aachen um seine fünfte Pokaltrophäe.
Lübeck hätte beinahe die Hoffnungen der Bremer auf das Double aus Meisterschaft und Pokal beinahe zerstört. Die von mehr als 10.000 Schlachtenbummlern unter den knapp 40.000 Zuschauern angefeuerten Lübecker gingen in der 11. Minute durch ein Kopfball-Eigentor von Krstajic mit 1:0 in Führung. Diese hielten sie bis zur 54. Minute, ehe Micoud der Ausgleich glückte. Fast hätten die enttäuschenden Bremer noch vor Ablauf der regulären Spielzeit das 2:1 geschafft, doch Ailton traf nur die Stange.
In der Verlängerung scorte Zandi bereits in der 94. Minute zum 2:1 für den VfB. Diese Führung hielt bis zur 111. Minute, dann knallte Schützenleader Ailton den Ball zum 2:2 ins Netz. Valdez war es schließlich, der mit einem platzierten Schrägschuss in der 114. Minute den haushohen Favoriten doch noch vor einer Blamage bewahrte.
DFB-Pokal-Halbfinale
Bremen - Lübeck 3:2 (1:1,0:1) n.V.
Aachen - Mönchengladbach 1:0 (1:0)
(apa/red)
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