Hofburg-Wahl: Präsidentschafts-Unterstützungen noch bis 26. März
- 6.000 Unterstützungserklärungen sind für Antreten notwendig
- Außer Fischer und Ferrero kein weiterer Kandidat in Sicht
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Nur mehr wenige Tage haben Österreicher, die bei der Bundespräsidenten-Wahl am 25. April kandidieren wollen, noch Zeit, die nötigen Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Spätestens am Freitag, 26. März um 17.00 Uhr müssen der Wahlvorschlag mit 6.000 Unterstützungserklärungen sowie 3.600 Euro Kostenbeitrag bei der Bundeswahlbehörde im Innenministerium abgegeben werden.
Antreten wollen Benita Ferrero-Waldner (ÖVP), Heinz Fischer (SPÖ) sowie mehrere unabhängige Kandidaten. FPÖ und Grüne schicken keinen Kandidaten ins Rennen. Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler, der mit einer Kandidatur spekuliert hat, wird nicht zur Wahl antreten.
Für Ferrero-Waldner und Fischer ist es dank der Parteiapparate kein Problem, die nötigen Unterstützungen zusammen zu bekommen. Wesentlich schwieriger stellt sich die Sache für die unabhängigen Kandidaten dar. Drei Steirer, der Sex-Hotline-Besitzer Wolfgang Pöltl, der frühere SPÖ- und Grün-Politiker Martin Wabl und die Kabarettistin Irene Schober, sowie der Tiroler Anlagenmonteur Franz Plank würden gerne am 25. April antreten. Wenige Tage vor Nennschluss waren sie allerdings noch weit davon entfernt, die 6.000er-Hüde zu nehmen.
Dies, obwohl sich z.B. Pöltl ungewöhnlicher Methoden bedient: Er verlost unter seinen Unterstützern ein Auto, verspricht auf seiner Homepage fünf Euro pro Unterstützung. Der Tiroler Franz Plank hoffte - vergebens - die Financiers von Fiedler für sich zu gewinnen.
Definitiv abgeschlossen ist das Kandidaten-Procedere am 1. April: An diesem Tag werden die Wahlvorschläge im "Amtsblatt zur Wiener Zeitung" veröffentlicht. (apa)
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