Freitag, 19. März 2004

Hofburg-Wahl: Neue VP-Inserate sorgen für Wirbel!

  • "Ein kämpferischer Gestalter war Fischer nie ... Niedergang der Sozialdemokratie treu begleitet"
  • Darabos: "Sudelkampagne" der ÖVP

Empört über "die ersten Inserate der ÖVP" im Präsidentschaftswahlkampf zeigt sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Während die ÖVP "einer Sudelkampagne gleich" arbeite, werde das Team von SPÖ-Kandidat Heinz Fischer aber weiterhin einen fairen Wahlkampf führen, so Darabos.

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer bezog sich in seiner Kritik an Inseraten, die in Samstag-Ausgaben von Tageszeitungen erscheinen. Darin ist zu lesen: "...Ein kämpferischer Gestalter war Heinz Fischer nie, und den Niedergang der Sozialdemokratie hat er treu begleitet". Unter diesem Satz steht: "ehem. SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch 5.1.2004, Profil" und wiederum links darunter "Aktion Res publica Austria" mit einer Banknummer.

Laut Darabos lasse dies für den weiteren Wahlkampf "Schlimmes befürchten", wenn bereits jetzt jeder Appell an die Fairness verpuffe. Auch wenn die Nervosität der ÖVP verständlich sei, so habe dieser Stil im Wahlkampf nichts verloren.

Schon einmal im laufenden Wahlkampf hatte die ÖVP für Aufregung gesorgt, als ein zuerst anonym geschalteter Slogan der SPÖ kurzerhand für Ferrero-Waldner reklamiert wurde. (apa/red)

19.3.2004 19:26