Edith wählt Benita: Klestil will Ferrero als Präsidentin!
- Geschiedene Frau von Thomas Klestil meint: Österreich ist reif für eine Frau als Staatsoberhaupt
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Eine prominente Frau outet sich als Ferrero-Fan: Edith Klestil wählt Benita! Warum die geschiedene Frau des amtierenden Bundepräsidenten die Außenministerin unterstützt? Österreich sei reif für die erste Präsidentin! Was das neue Staatsoberhaupt besser machen soll? Edith Klestil: "Möglichst alles."
Das Unterstützungskomitee für die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin präsentierte Edith Klestil, die geschiedene Frau des Bundespräsidenten, als weiteres prominentes Mitglied.
Was das neue Staatsoberhaupt besser machen soll? Edith Klestil: "Möglichst alles besser." Die Nachfrage, was damit konkret gemeint sei, beantwortete die Ex-Frau des jetzigen Staatsoberhauptes folgendermaßen: Sie wisse nicht so genau, was die bisherigen Bundespräsidenten gemacht haben, "daher kann ich nicht sagen, was der neue Bundespräsident besser machen sollte".
Klestil weiter: Als ihr Ex-Mann vor zwölf Jahren gewählt worden sei, sei das Anforderungsprofil noch ein anderes gewesen. Aber die Welt habe sich schnell weiter gedreht und jetzt bestehe die Chance für eine Frau, "und zwar für eine kompetente Frau".
Den Auftritt der drei früheren Präsidentschaftskandidatinnen Heide Schmidt, Freda Meissner-Blau und Gertraud Knoll für den SPÖ-Bewerber Heinz Fischer bezeichnete der Sprecher des Personenkomitees für Ferrero-Waldner, Kurt Bergmann, als "grotesk". Jede dieser drei Frauen sei damals unter dem Aspekt angetreten, eine Frau solle Bundespräsidentin werden und jetzt würden sie "frustriert" für einen Mann werben. Das sei "in der Nähe des Witzbuches" angesiedelt, meinte Bergmann in der Pressekonferenz.
Bergmann zog auch eine positive Zwischenbilanz seines Personenkomitees. Derzeit zählt das Komitee rund 3.400 Mitglieder. 500 kleiner Initiativen wurden bisher im ganzen Land gegründet. Bergmann sprach von einer "Welle, einer Bewegung, die durch das Land geht". An dem Slogan-Wettbewerb auf der Homepage http://www.benita.at hätten sich 864 Personen beteiligt. Die zehn Sieger pro Bundesland mit ihren Sprüchen wie "lieber eine Dame von Format als ein Mann vom Apparat" werden zu einem Treffen mit Ferrero-Waldner eingeladen. Einige Sprüche werden auch als Post- bzw. E-Cards aufgelegt und mit einer "Benita-Marke" frankiert.
Auf der Homepage installiert wurde auch das Spiel "Remember'n", bei dem nach dem "Memory"-Vorbild jeweils zwei Fotos von Prominenten zusammen gefunden werden müssen. Für die Aktion "Benita hilft", bei der sozial bedürftige Menschen unterstützt werden sollen, stehen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. (apa)
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