Jagd auf Osama: London schickt nun Elite-Soldaten!
- Laut "Daily Telegraph" baten die USA um Unterstützung
- Anführer der Al Kaida soll bis Mai gefasst sein
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Großbritannien hat nach einem Pressebericht 100 Soldaten der Sondereinheit SAS zur Jagd auf Osama Bin Laden nach Afghanistan geschickt. Die USA hätten die Regierung in London gebeten, noch mehrere hundert weitere der Elitesoldaten zu entsenden, berichtete die Londoner Zeitung "The Daily Telegraph" unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium.
Hintergrund der Suche im Grenzgebiet zu Pakistan sei das Bestreben von US-Präsident George W. Bush, den Anführer des islamischen Terrornetzes Al Kaida bis Mai festzusetzen. Andernfalls befürchte Bush, dass ihm im US-Wahlkampf vorgeworfen werden könnte, die Verantwortlichen für die Anschläge vom 11. September nicht zur Rechenschaft gezogen zu haben.
Der britische Außenminister Jack Straw sagte in einem Interview mit dem "Daily Telegraph", die internationale Gemeinschaft hätte die Anschläge vom 11. September verhindern können, wenn sie früher gegen El Kaida vorgegangen wäre.
"Wenn wir das getan hätten, hätten wir den 11. September und alles, was sich daraus entwickelt hat, möglicherweise vermieden", sagte Straw. Die Absichten und Möglichkeiten der Al-Kaida-Terroristen seien schon nach ihrem ersten Anschlag auf das World Trade Centre in New York 1993 "sehr, sehr klar" gewesen. (apa/red)
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