Anti-Terror-Kampf in Pakistan: 50 Tote bei Großoffensive
- Armee stößt auf heftigen Widerstand - jedes Haus wird durchsucht
- Hoher El Kaida-Führer wird in dem Gebiet vermutet
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Pakistanische Streitkräfte haben am Freitag den Ring um eine eingeschlossene Gruppe von El-Kaida-Kämpfern enger gezogen, unter denen sich auch die Nummer Zwei der Terrororganisation befinden soll. Im Grenzgebiet zu Afghanistan trafen 150 Transportfahrzeuge mit weiteren Soldaten ein, berichteten Augenzeugen. Kampfhubschrauber und Artillerien wurde eingesetzt.
In den Dörfern in dem etwa zehn Quadratkilometer großen abgeriegelten Gebiet begannen die Soldaten jedes einzelne Haus zu durchsuchen.
Nach Angaben eines pakistanischen Militärsprechers wird ein hoher El-Kaida-Führer in dem Gebiet vermutet. Beobachter tippen auf Aiman el Sawahiri, die Nummer Zwei in der Organisation. Er soll mit bis zu 400 zum Teil ausländischen Kämpfern eingekesselt sein. Der Militärsprecher schloss dagegen aus, dass sich El-Kaida-Chef Osama bin Laden selbst bei der Gruppe befinde. Der Sprecher hielt es auch für unmöglich, dass der oder die gesuchten hochrangigen Führer aus der Einkesselung entkommen sein könnten.
In den schweren Kämpfen der vergangenen Tage sollen nach Armeeangben bisher 24 pakistanische Soldaten und mindestens 26 El- Kaida-Kämpfer ums Leben gekommen sein. Die meisten Bewohner des Gebietes um die Stadt Wana wurden von der Regierung evakuiert. (apa)
