Deutliche Mehrheit: SP-Kärnten segnet Koalition mit FPÖ ab
- 27 stimmten dafür, sechs dagegen, acht enthielten sich
- Kritik von Gusenbauer: "Hätten es geschickter machen können"
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Die Kärntner SPÖ hat am Montag die Koalition mit der FPÖ für die kommende Legislaturperiode abgesegnet. 27 der insgesamt anwesenden 41 Mitglieder des Landesparteivorstandes stimmten dafür, sechs dagegen und acht enthielten sich der Stimme. Landesparteichef Ambrozy sprach von einer breiten Unterstützung und einer "guten Basis für die nächsten fünf Jahre".
Die "Arbeitskoalition" war nur fünf Tage nach der Landtagswahl vom 7. März in einer zwölfstündigen Verhandlungsrunde der beiden Parteien vereinbart worden. Die SPÖ hat in diesem Rahmen zugesichert, bei der konstituierenden Landtagssitzung am 1. April die Wiederwahl von Landeshauptmann Haider zu ermöglichen.
Im Landesparteivorstand der Kärntner SPÖ wurde am Montag auch ein neuer Klubchef gewählt: Der Bürgermeister der Lavanttaler Gemeinde St. Georgen, Karl Markut, folgt auf Adam Unterrieder, der in der vergangenen Woche seinen Rückzug aus der Politik bekannt gegeben hatte.
Der 49-jährige Markut ist seit 1984 politisch tätig, seit 1991 Bürgermeister, seit 2001 Bezirksparteichef von Wolfsberg. Er war schon einmal, von 1997 bis 1999, Abgeordneter im Landtag. Der selbstständige Bautechniker gilt als Mann des Konsenses, ist aber bisher landesweit weitgehend unbekannt.
(apa)
