Freitag, 19. März 2004

Horrorzahlen zur Pension: Haupt wirft Gusenbauer Panikmache vor

  • FPÖ-Obmann: Pensionen auch für Jüngere gesichert
  • Volksbegehren startet am Montag

FPÖ-Obmann Herbert Haupt hat SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer wegen des Pensionsvolksbegehrens Panikmache vorgeworfen. Die Behauptung Gusenbauers, unter 35-Jährige müssten durch die Pensionssicherungsreform 2003 Pensionsverluste von bis zu 50 Prozent befürchten, sei unwahr. "Derartige Verluste sind aufgrund der geltenden Rechtslage nicht möglich, dies möge der SPÖ-Vorsitzende bei seiner Volksbegehren-Propaganda endlich zur Kenntnis nehmen", empört sich Haupt in einer Aussendung.

Gerade die FPÖ sei es gewesen, die eine 10-Prozent-Deckelung für Abschläge durchgesetzt hätte. Die von der Regierung beschlossene Pensionssicherungsreform sei der einzig richtige Weg, weil dadurch gewährleistet werde, dass die Pensionen auch für die jüngeren Generationen gesichert bleiben. Gusenbauer vergreife sich daher an den Zukunftschancen der gesamten Jugend in Österreich", warnte der Sozialminister. (apa)

19.3.2004 19:59