Frühling ist Hochsaison für Diebe: Täglich verschwinden 120 Radln!
- Das schöne Wetter macht Kriminelle aktiv. Insgesamt wurden 2003 fast 30.000 Fahrräder gestohlen, Tendenz steigend!
Achtung, der Frühling ist Hochsaison für Diebe! Immer mehr Drahtesel wechseln in Österreich auf kriminelle Art und Weise ihren Besitzer: 2003 wurden 29.546 Fahrräder gestohlen, um 2.500 mehr als im Jahr davor, so der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag. Pro Tag werden im Frühling rund 120 Räder entwendet.
Der VCÖ empfiehlt, den Langfingern ihre Arbeit mit guten Fahrradschlössern schwer zu machen. Zudem kann im Fall des Falles eine Diebstahlversicherung den materiellen Schaden minimieren.
"Aneinander gereiht ergeben die gestohlenen Fahrräder eine Kette, die von Wien nach Sankt Pölten reicht", so VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Die Zahl der Diebstähle ist seit 1999 um 40 Prozent gestiegen, in Wien hat sie sich sogar mehr als verdoppelt.
Die beste Methode, um Diebstähle zu vermeiden: Das Fahrrad mit einem guten Schloss an einem Fahrradständer anhängen. "Leider fehlt es oft an beidem: Viele Pedalritter sparen beim Schloss und Politiker bei den Fahrradständern", fordert der VCÖ-Sprecher mehr "Parkplätze" für die Zweispurigen.
Da nur rund jeder 17. Diebstahl aufgeklärt wird, rät Gratzer zum Abschluss einer Fahrraddiebstahl-Versicherung. Doch der Leistungsumfang ist sehr verschieden. "Wichtig ist, dass die Deckung auch in den gefährlichen Nachtstunden gilt und Teilediebstahl, etwa wenn der Sattel entwendet wird, abgedeckt ist."
(apa)
