"Kuhfänger": ÖAMTC fordert generelles Verbot
- Derzeit noch bei Schwerfahrzeugen erlaubt
Frontschutzbügel und so genannte Kuhfänger sollen bis 2012 bei schweren Fahrzeugen und Geländewagen weiterhin erlaubt sein. Diese EU-Regelung kritisierte am Dienstag der ÖAMTC. Der Automobilclub forderte ein generelles Verbot von Frontschutzbügeln. "Es ist inakzeptabel, dass gerade diese Vorrichtungen, die Fußgänger bei einem Unfall besonders gefährden, erlaubt sind."
Laut ÖAMTC schreibe die ab 1. Oktober 2005 in Kraft tretende EU-Richtlinie durch gezielte Designmaßnahmen einen Unfallschutz für Fußgänger vor, von dieser Regelung blieben aber schwere Fahrzeuge ab 2,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht unberührt.
In Österreich wurden im vergangenen Jahr mehr als 8.000 Geländeautos mit mehr als 2,5 Tonnen Gesamtgewicht neu zugelassen. "Die Gewichtsbeschränkung sollte schleunigst zu Fall gebracht werden", so Hoffer, der auch Verkehrsminister Vizekanzler Hubert Gorbach (F) Unterstützung auf EU-Ebene - zu Gunsten der Fußgängersicherheit - anbot.
(apa, red)
