Verkehr in Österreich: Weniger Tote nach Radunfällen
·Neue Studie
Verkehr & Abgase fordern 3.500 Tote!
Die Bilanz der Toten durch Unfälle beim Radfahren, die seit Montag vorliegt, zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Radeln in Österreich wurde 2003 wieder sicherer. Nach 80 Toten im Jahr 2002 gab es in den vergangenen zwölf Monaten nur 56 Todesfälle nach Radunfällen. Auch die Zahl der Verletzten ist gesunken - von 5.836 auf 5.804.
Damit diese Tendenz auch anhält, forderte der Verkehrsclub Österreich am Dienstag die Radfahrer zu Beginn der Saison auf, ihre Räder vor der ersten Ausfahrt nach der Winterpause einer Wartung unterziehen zu lassen. Das betreffe vor allem Bremsen und Beleuchtung, so VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Der VCÖ appellierte besonders an die Eltern, nicht auf das Service für das Fahrrad ihres Kindes zu vergessen. "Jedes schlecht gewartete Fahrrad ist ein Sicherheitsrisiko", sagte Gratzer.
Der VCÖ erinnerte auch noch einmal an die seit dem Vorjahr neu geltenden Ausrüstungsvorschriften. Die Beleuchtung muss eine Mindest- Leuchtstärke haben, zudem sind ein nach vorne wirkender weißer Rückstrahler und ein nach hinten wirkender roter Rückstrahler mit einer Größe von je mindestens 20 Quadratzentimetern vorgeschrieben. Weiters müssen an jedem Rad mindestens zwei gelbe Speichen- Reflektoren montiert sein oder die Seitenwände der Reifen müssen ringförmig weiß oder gelb rückstrahlen.
