Montag, 15. März 2004

Explosion in Klagenfurt: Handgranate in Pkw

  • Polizei vermutet einen Racheakt im Rotlichtmilieu

In der Klagenfurter Innenstadt hat es in der Nacht auf Montag eine Explosion in einem Pkw gegeben. Laut Polizei ist sie auf eine im Fahrzeug deponierte Handgranate zurückzuführen.

Gegen 4.00 Uhr wollte der Pkw-Besitzer, ein 30-jähriger Beschäftigungsloser aus der Landeshauptstadt, mit seinem am Viktringer Ring abgestellten Fahrzeug wegfahren. Dabei bemerkte er, dass eine Tür schwer beschädigt und alle Scheiben zerstört waren.

Die Experten der Polizei stellten fest, dass dies auf die Explosion einer Handgranate zurückzuführen ist. Da der Autobesitzer angab, das Fahrzeug versperrt zu haben, wird angenommen, dass der Täter eine Scheibe eingeschlagen und die Handgranate ins Innere geworfen hatte. Diese dürfte bereits gegen 1.30 Uhr explodiert sein, weil um diese Zeit Anrainer eine Detonation gehört, sich dabei aber nichts gedacht hatten.

Die Hintergründe des Anschlags sind noch nicht klar. Ein Racheakt im Rotlichtmilieu wird aber nicht ausgeschlossen.
(apa, red)

15.3.2004 09:37