Falscher Knopfdruck: Intimes E-Mail ging um die Welt
- Peinliches Missgeschick einer jungen Britin sorgt für Aufregung
- Obszöne Bekenntnisse könnten zu ihrer Kündigung führen
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Ein sehr intimes E-Mail einer jungen Managerin ist durch einen falschen Knopfdruck zum Gesprächsstoff von Millionen Briten geworden. Die eigentlich nur für ihren Freund bestimmte Botschaft ging durch ein Versehen um die Welt und wurde von britischen Boulevardzeitungen wie "Daily Mail" und "Daily Mirror" genüsslich wiedergegeben.
Die 25-jährige Londonerin hatte ihrem Freund von einer Geschäftsreise aus Australien geschrieben und sich erkundigt, ob ihm der gemeinsame Telefonsex genauso gut gefallen habe wie ihr. Sie schloss mit der Bemerkung, dass sie jetzt noch eine "schleimerische Dankes-Mail" an eine Reihe von Kunden schreiben müsse. Dann drückte sie irrtümlich auf "reply all".
Da sie von ihrem Freund zuletzt ein Mail erhalten hatte, die auch noch an 30 Bekannte adressiert war, landete alles auch in deren Postfach. Viele fanden die Nachricht so amüsant, dass sie sie sofort weiterschickten.
Inzwischen hat die Verfasserin zwar schon viele begeisterte Zuschriften erhalten, könnte aber ihren Job verlieren: "Es ist gegen unsere Richtlinien, obszöne E-Mails zu versenden", teilte ihr Arbeitgeber, eine Berufsberatungsfirma, mit. Ihr Freund nannte den Vorfall "peinlich".
(apa/red)
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