Nach der Wahl: Krejci kritisiert in NEWS die ÖVP scharf
- Krejci fordert Ablöse Grassers
- Der Ex-Industriegeneral im NEWS-Interview: "Menschenverachtende Rotzigkeit von ÖVP-Spitzen."
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Harsche Kritik am Regierungskurs von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und der ÖVP übt Ex-Industriegeneral Herbert Krejci im Interview für die neue Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS. Laut Krejci trage die Bundes-ÖVP die Verantwortung für das enttäuschende Abschneiden der Landesparteien in Kärnten und Salzburg: "Zu sagen, das Ganze hätte nur regionalpolitsche Aspekte, wäre falsch. Viele Fehlhaltungen und Fehlentscheidungen, vor allem eine zum Teil menschenverachtende Rotzigkeit einzelner ÖVP-Spitzenpolitiker, zu dieser Situation wesentlich beigetragen haben."
Landeshauptmann Erwin Pröll sei in dessen Kritik "hunderprozentig" zuzustimmen. Krejci weiter: "Es wird keine ÖVP-Obmanndebatte geben, aber der Wähler sollte nicht mehr das Gefühl haben müssen, als Dummkopf betrachtet zu werden." Es wäre ganz gut, "wenn die Bundes-ÖVP ein bissl ,niederösterreichisch zu denken erlernen würde."
Besonders Finanzminister Karl-Heinz Grasser findet das Missfallen Krejcis: "Ich würde einmal überlegen, ob er (Kanzler Schüssel, Anm.) sich nicht vom Herrn Finanzminister trennen sollte - der ist auf Dauer für ihn eine Belastung. Der verkörpert eine Linie, die nichts mit jener der ÖVP zu tun hat."
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